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Scrambler-Therapie

Nicht-invasive Schmerzsignaltherapie für chronische und refraktäre neuropathische Schmerzen

Innovative neue Medizintechnologie, die das Schmerzwahrnehmungssystem des Gehirns ohne Medikamente normalisiert

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Was ist Scrambler-Therapie?

Die Scrambler-Therapie ist eine innovative nicht-invasive Schmerzbehandlung, die die verzerrten Schmerzsignale, die das Gehirn von Patienten mit chronischen Schmerzen wahrnimmt, in 'Nicht-Schmerz-Information (Non-pain information)' umwandelt.

2013 vom Gesundheitsministerium als 'Nicht-invasive Schmerzsignaltherapie' anerkannt, hat sie die US FDA-Zulassung und europäische CE-Zertifizierung erhalten und damit weltweit ihre Wirksamkeit und Sicherheit bewiesen. Sie bietet neue Hoffnung für Patienten mit refraktären chronischen Schmerzen, die auf konventionelle medikamentöse Behandlungen oder chirurgische Eingriffe nicht angesprochen haben.

Kernkonzept

Anstatt den Schmerz einfach zu blockieren, besteht das Prinzip darin, das Gehirn 'umzutrainieren', damit es den Schmerz nicht mehr wahrnimmt.

Funktionsweise: Die Wissenschaft der Gehirn-Umerziehung

Chronische Schmerzen sind nicht nur auf Gewebeschäden zurückzuführen, sondern eine 'Krankheit', bei der das Gehirn aufgrund von Plastizitätsveränderungen im Nervensystem kontinuierlich Schmerzsignale falsch wahrnimmt.

Künstliche Nicht-Schmerz-Neuroninformation

Painfree8800 erzeugt für den menschlichen Körper harmlose elektrische Signale, die über auf der Haut angebrachte Elektroden an das Nervensystem übertragen werden. Diese Signale wirken als 'künstliche Nicht-Schmerz-Neuroninformation' und gelangen über C-Fasern und A-delta-Fasern, die Schmerz übertragen, zum Gehirn.

Scrambling-Effekt

Wenn die vorhandenen Schmerzsignale mit den vom Gerät erzeugten Nicht-Schmerz-Signalen vermischt (gescrambled) werden, erkennt das Gehirn allmählich den schmerzfreien Zustand als 'normal'. Wie beim Einstellen einer Radiofrequenz ist es der Prozess, den verzerrten Schmerzkanal auf den normalen Kanal zurückzusetzen.

Schmerzsignalerkennung

Schmerzsignale von geschädigtem Gewebe gelangen über C-Nervenfasern zum Gehirn

Nicht-Schmerz-Informationsgenerierung

Das Gerät erzeugt künstliche 'Nicht-Schmerz'-Informationssignale

Gehirn-Umerziehung

Das Gehirn lernt neue Nicht-Schmerz-Informationen, um die Schmerzwahrnehmung zu ersetzen

"Das Scrambler-Therapiegerät aktiviert Rezeptoren auf der Oberfläche von C-Fasern, sodass die neu erzeugte 'Nicht-Schmerz'-Information die bestehende endogene Schmerzinformation ersetzt und an das Gehirn übertragen wird. Durch kontinuierliche elektrische Stimulation wird das Gehirn 'umtrainiert', den Schmerzbereich als schmerzfreien Bereich wahrzunehmen."

- Jung JW et al., 'Prinzipien der Scrambler-Therapie und klinische Anwendungen bei chronischen Schmerzen', Korean Journal of Pain (2018)

Klinische Evidenz und Forschungsergebnisse

Die hervorragende Wirksamkeit der Scrambler-Therapie wurde durch zahlreiche nationale und internationale klinische Studien nachgewiesen.

91%
Schmerzreduktionsrate (Ergebnisse klinischer Studien)
80%
Patienten mit über 50% Schmerzverbesserung
72%
Reduktion des Analgetikagebrauchs
0.7
VAS-Score nach Behandlung (vor Behandlung: 8.1)

Wichtige Forschungsdaten

  • Hervorragende Schmerzreduktion: In einer randomisierten kontrollierten Studie mit 52 Patienten mit neuropathischen Schmerzen sanken die Schmerzwerte (VAS) nach 10 Behandlungen um 91% von durchschnittlich 8.1 auf 0.7.(Quelle: Marineo et al., J Pain Symptom Manage, 2012)
  • Langanhaltende Wirkung: Die Schmerzwerte blieben auch 3 Monate nach Behandlungsende unter 2.0, was die langfristige Wirksamkeit bestätigt.
  • Reduzierte Medikamentenabhängigkeit: 72% der Patienten, die eine Scrambler-Therapie erhielten, konnten ihren Medikamentengebrauch einschließlich Opioid-Analgetika und Antidepressiva reduzieren.
  • Linderung von Krebsschmerzen: In einer frühen Studie mit 11 Patienten im Endstadium von Krebs sanken die Schmerzwerte nach 10 Behandlungen dramatisch von 8.5 auf 0.5, ohne beobachtete Nebenwirkungen.(Quelle: Marineo, JOP, 2003)

Behandlungsprinzipien und -prozess

Behandlungsprotokoll-Leitfaden

  • Sitzungsdauer: 30-45 Minuten
  • Behandlungshäufigkeit: 5 mal/Woche (Mo-Fr) aufeinanderfolgende Behandlung empfohlen
  • Gesamtsitzungen: Grundlegend 10 Sitzungen (bis zu 15 je nach Symptomen)
  • Erhaltungsphase: Schmerzlinderung hält Monate bis Jahre nach Behandlungsabschluss an

* Behandlungshäufigkeit und -dauer können vom medizinischen Personal je nach Patientenzustand und Schmerzintensität angepasst werden.

10 Kernprinzipien der Behandlung

1

Einen Kanal gleichzeitig verwenden: Anders als TENS, das mehrere Kanäle gleichzeitig verwendet, präzise einen Kanal gleichzeitig anwenden.

2

Schmerzbereich genau identifizieren: Den genauen Schmerzbereich, den der Patient spürt, kartieren (Mapping).

3

Elektroden im normalen Bereich anbringen: Elektroden auf normaler Haut 2-3cm vom Schmerzbereich entfernt anbringen, nicht direkt darauf.

4

Mit dem Patienten kommunizieren: Stromstärke anpassen und prüfen, ob der Patient 'Stechen' fühlt.

5

Sofortiges Feedback: Bei Unbehagen sofort Intensität senken oder Elektrodenposition neu anpassen.

6

Angemessene Intensität halten: Maximale angenehme Intensität halten, keine starke Stimulation.

7

Schmerzreduktion bestätigen: Patient sollte sofort nach Stimulationsbeginn Schmerzreduktion fühlen.

8

Zusätzliche Kanäle anwenden: Verfahren für andere Schmerzbereiche wiederholen, falls vorhanden.

9

Bequeme Ruhe: 30-40 Minuten während der Behandlung in bequemster Position ruhen (Schlaf ist erlaubt).

10

Aufeinanderfolgende Behandlung einhalten: Prinzip ist 10-12 Behandlungen täglich aufeinanderfolgend durchzuführen (außer Wochenenden).

Behandelbare Erkrankungen (Indikationen)

Wirksam bei verschiedenen chronischen und refraktären Schmerzen, die durch Medikamente oder konventionelle Physiotherapie nicht gelöst werden konnten.

🔥

Postherpetische Neuralgie (PHN)

Linderung schwerer Nervenschmerzen, die nach Abheilung der Hautläsionen bestehen bleiben

💊

Chemotherapie-induzierte periphere Neuropathie (CIPN)

Verbesserung von Taubheit, Schmerz und sensorischen Anomalien in Händen und Füßen nach Chemotherapie

🎗️

Krebsschmerzen

Management chronischer Schmerzen durch Krebsmetastasen oder Tumoren

🦴

Failed Back Surgery Syndrome (FBSS)

Anhaltende Rücken- und Ausstrahlungsschmerzen nach Wirbelsäulenoperationen einschließlich Bandscheibenoperationen

💪

Komplexes regionales Schmerzsyndrom (CRPS)

Chronische neuropathische Schmerzen nach Trauma

Diabetische Neuropathie

Schmerzen und Taubheit in Händen und Füßen aufgrund diabetischer Komplikationen

🩺

Chronische Rückenschmerzen und Ischias

Anhaltende Rückenschmerzen, die länger als 3 Monate andauern

🫀

Fibromyalgie

Chronische Muskelschmerzen und Müdigkeit im ganzen Körper

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ist die Behandlung schmerzhaft?

Überhaupt nicht. Die Scrambler-Therapie ist nicht-invasiv (keine Injektionen oder Schnitte) und liefert nur elektrische Signale über auf der Haut angebrachte Pads, sodass während des Eingriffs kein Schmerz entsteht. Patienten beschreiben es als 'summendes Gefühl' oder 'Kitzelgefühl', und viele schlafen bequem ein.

Gibt es Nebenwirkungen?

Da keine Medikamente verwendet werden, gibt es keine medikamentenbezogenen Nebenwirkungen wie Übelkeit, Schwindel oder Verdauungsstörungen. Klinische Studien haben keine signifikanten Nebenwirkungen berichtet, was es zu einer sicheren Behandlung macht.

Wann werde ich Wirkungen spüren?

Die meisten Patienten erleben sofortige Schmerzreduktion direkt nach der ersten Behandlung. Mit fortgesetzten Behandlungen werden die schmerzfreien Perioden länger, und nach Abschluss von 10 Sitzungen können anhaltende Wirkungen erwartet werden.

Wird es von der Krankenversicherung übernommen?

Diese Behandlung ist vom Gesundheitsministerium als Neue Medizintechnologie anerkannt und ist eine nicht erstattungsfähige Behandlung (Code: MZ012). Obwohl nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung abgedeckt, können Sie je nach Ihrer privaten Krankenversicherungspolice möglicherweise eine Erstattung beantragen.

Wie unterscheidet sie sich von konventioneller Physiotherapie (TENS)?

Konventionelles TENS 'blockiert' vorübergehend die Schmerzübertragung durch Anwendung elektrischer Stimulation auf den Schmerzbereich. Im Gegensatz dazu sendet die Scrambler-Therapie 'Nicht-Schmerz-Signale' an das Gehirn, sodass das Gehirn den Schmerz vergisst - eine grundlegende neurale Rehabilitationsbehandlung mit unterschiedlicher Tiefe und Dauer der Wirkungen.

Können Krebspatienten diese Behandlung erhalten?

Ja, das können sie. Sie hat besonders hervorragende Wirkungen bei Taubheit in Händen und Füßen (periphere Neuropathie) durch Chemotherapie-Nebenwirkungen und Krebsschmerzmanagement gezeigt. Sie wird Krebspatienten, die Opioid-Analgetika reduzieren möchten, wärmstens empfohlen.

Relative Kontraindikationen

Keine absoluten Kontraindikationen, da nicht-invasiv, aber Vorsicht in folgenden Fällen:

  • Patienten mit Herzschrittmachern - mögliche elektromagnetische Interferenz
  • Patienten mit automatischen Defibrillatoren
  • Vorsicht bei Behandlung nahe dem Karotis-Sinus-Bereich
  • Kardiale Ischämie oder Arrhythmie in den letzten 6 Monaten
  • Kopfschmerzen, Gesichtsschmerzen - Elektrodenplatzierungsforschung läuft
  • Epilepsie-Vorgeschichte, Hirnverletzung, Antikonvulsiva (Pregabalin)-Verwendung
  • Wunden oder Hautreizung an Elektrodenanbringungsstellen
  • Nervenblockade innerhalb der letzten 4 Wochen
  • Kann nicht gleichzeitig mit Ketamin-Behandlung verwendet werden

Hinweis: Orthopädische Implantate (künstliche Gelenke, Schrauben etc.) sind erlaubt.

Klinisch nachgewiesene Wirksamkeit

Weltweit anerkannte Zuverlässigkeit der Scrambler-Therapie

2008
Europäische CE-Zertifizierung
2009
US FDA-Zulassung
2013
Koreanische Anerkennung als Neue Medizintechnologie
2014
Nicht-Erstattungs-Gebührensatz festgelegt

Medizinische Gebühreninformation

Klassifizierungsnummer: 소-12

Code: MZ012

Klassifizierung: Nicht-invasive Schmerzsignaltherapie

Behandlungsgebühr: 120.000-150.000 KRW pro Sitzung (nicht erstattet)

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